Corona-Schutzimpfungen auch im Lebenshilfe e.V. RV Oschatz gestartet

Mitte Januar 2021 fragte das Impfzentrum Nordsachsen beim geschäftsführenden Vorstand des Lebenshilfe e.V. RV Oschatz nach unserem Interesse an der Corona-Schutzimpfung an.

Im Telefonat zwischen der für uns zuständigen DRK-Mitarbeiterin und den verantwortlichen Mitarbeitern des Lebenshilfe e.V. wurden die ersten beiden Impftermine für die Pflegeeinrichtungen festgelegt. Diese beiden Termine mussten jedoch auf Grund des knappen Impfstoffes verschoben werden.

Am 28.01.2021 war es dann so weit und das Mobile Impfteam parkte vor der Wohn-Pflege-Einrichtung „Am Rosenhügel“ in der Nordstraße.

Wie geplant packte das Impfteam um 09.00 Uhr seine Spritzen und Impfdosen aus, so dass mit den ersten Impfungen gegen 10.00 Uhr gestartet werden konnte.

Ein Dankeschön für die Organisation und Koordination der Impfungen geht an Anke Kutschke, sie hatte gemeinsam mit dem Leitungsteam der Einrichtung in der Nordstraße den Hut auf.

„Die Koordination war teilweise etwas schwierig. Manchmal fehlten Impfeinwilligungen der gesetzlichen Betreuer und man musste diese zurückrufen sowie Unsicherheiten abklären. Ebenso gab es Personale, die unentschlossen waren und mit ihrer Meinung hin- und herschwankten. Aber am Vortag waren alle Unklarheiten beseitigt.“, so Anke Kutschke.

Unterstützt wurde unser Impftag von unserer Hausärztin  Frau Dipl.-Med. Kerstin Heger als Impfärztin, wofür wir uns bei ihr herzlich bedanken möchten. Sie ging sehr verständnisvoll auf die noch bestehenden Fragen der MitarbeiterInnen zur Impfung ein. Auch für die bestehenden Ängste der BewohnerInnen hatte die Ärztin stets aufmunternde Worte.

Als erster Impfling wurde Frau Richter aus dem WPH geimpft.

Auch unser Hygienebeauftragter, Herr Andreas Cramer (Fotos, links), gehörte zu dem Impflingen. Herr Cramer, sieht sich hier nicht nur in seiner Funktion als Hygienebeauftragter, sondern insbesondere als Pflegekraft, weshalb er mit guten Beispiel voran geht. Dabei ist ihm der Schutz der ihm anvertrauten BewohnerInnen besonders wichtig sowie die Hoffnung auf eine schnellstmöglich Rückkehr in ein „normales“ Leben.

Unter den 29 Bewohner-Impflingen war auch Frau Berkhauer (Foto, rechts).

Um sicher zu gehen, dass die Impflinge die Impfung gut vertragen haben, mussten sie nach der Impfung noch mind. 15 Minuten zur Beobachtung in der Nähe des Impfteam und der Impfärztin Platz nehmen. Erfreulicherweise zeigte keiner der Impflinge unmittelbar nach der Impfung Unverträglichkeiten. Während dieser Zeit war es interessant mit anzusehen, mit wie viel Herz das Pflegepersonal ihren Betreuen zur Impfung helfend zur Seite standen. Auch die eine oder andere Belohnung gab es im Anschluss für besonders tapfere BewohnerInnen. 

Die Impfungen verliefen, nachdem sich alle Beteiligten mit der ungewohnten Situation vertraut gemacht hatten, reibungslos und ohne Zwischenfälle. Darüber waren alle nach dem anstrengenden Tag sehr froh und erleichtert.

Am 18. Februar 2021 erhalten dann alle 70 Impflinge ihre 2. Impfung.

Nach der 1. Impfung können wir letztendlich sagen, dass alle Geimpften den Tag bis auf einen kleinen Muskelkater im Arm gut und ohne Nebenwirkungen überstanden haben.

Abschließend gilt die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig und für alle BürgerInnen kostenfrei. Menschen in Gesundheitsberufen arbeiten nah am Menschen und sollten sich vor Erkrankungen schützen.